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Auswahl von Projekten, die Animal Trust bisher durchgeführt / unterstützt hat:

Projekt „Ziegenstall

Problem:
Recherchen des Schweizer Tierschutzes deckten immer wieder gravierende Verstösse gegen artgerechte Ziegenhaltung auf.        

Vorgehen in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Tierschutz:
Durch finanzielle Unterstützung der Bauern für Freilaufställe und Weiden könnte bei einigen Bauernhöfen dieses Problem behoben werden. Animal Trust sucht Paten und Sponsoren.

Projekt „Website über Igel“                                                                                 
Problem:
Die frühere Website des Igelzentrums Zürich reichte nicht, um Interessierte über Lebensbereich und Umfeld der Igel umfassend zu informieren und Ratsuchenden kompetente Unterstützung anzubieten.

Vorgehen:
Auf Gesuch von Animal Trust sprach die Georg und Bertha Schwyzer Stiftung dem Igelzentrum Zürich einen Beitrag für eine neue Website zu. Diese informiert umfassend über Igel und bietet erste Hilfe für alle Jahreszeiten an.

Projekt „Wildschutzanlage Landshut“
Problem:
Menschliche Eingriffe in die Natur führen leider immer wieder zu mutterlosen Jungtieren, welche ohne menschliche Hilfe nicht überleben würden.       

Vorgehen:
Die Wildschutzanlage Landshut ist eine Auffangstation für Jungtiere, in welcher sie Pflege und Unterkunft erhalten mit dem Ziel, alle Tiere wieder auszuwildern. In Zusammenarbeit mit dem Dachverband Berner Tierschutzorganisationen half  Animal Trust mit, dass die Wildschutzanlage Landshut ideel und finanziell unterstützt wurde.

Projekt Esel:
Animal Trust unterstützte verschiedene Projekte zur Rettung von misshandelten und schlecht gehaltenen Eseln.

Projekt Bärenpark Worbis

Problem:
In manchen Tierparks, „Bärengraben“ und Kleinzirkus-Zoos werden europäische Braunbären nicht tiergerecht und auf zu engem Raum gehalten. In Biberstein z.B. stellte der Aargauische Tierschutz fest, dass die beiden Braunbären Emma und Max in einem viel zu kleinen Bärengraben vegetierten. Da sich kein bärenwürdiger Platz finden liess, wurde die Tötung der beiden Bären erwogen.

Vorgehen:
In Worbis, Thüringen, konnte dank Geldspenden, u.a. von Animal Trust, der Heimattiergarten durch ein Team von Fachleuten übernommen und zu einem grosszügigen, bärengerechten Gelände umgebaut werden. Animal Trust organisierte und finanzierte den Transport von Emma und Max nach Worbis sowie die medizinische Betreuung. Im Bärenpark Worbis finden auch weitere, in Not geratene und verhaltensgestörte Bären aus ganz Europa Aufnahme, werden resozialisiert und gesundgepflegt. Ein „Bärenpfad“ klärt die Besucher über die Bedürfnisse von Bären auf.

Projekt Neue Bärenanlage Bern:
Problem:
der Bärengraben Bern war seit Jahrzehnten sensibilisierten Touristen ein Dorn im Auge. Obwohl mit grossem finanziellem Aufwand restauriert, änderte sich für die Bären in der denkmalgeschützten Anlage nicht viel.

Vorgehen:
Animal Trust stellte einen finanziellen Beitrag an die neue, bedürfnisgerechte Anlage am Aarehang zur Verfügung.

Projekt Nothilfe für Tiere der Flüchtlinge in Afghanistan
Problem:
Flüchtlinge haben tausende ihrer für sie lebensnotwendigen Tiere verloren.

Vorgehen:
Animal Trust beteiligte sich an der Hilfsaktion der britischen Organisation „Brooke Hospital for Animals (BHA) für Pferde und Esel. Die BHA-Teams in mobilen Kliniken behandelten mehr als 17'000 Pferde und Esel und versorgten ausgemergelte Tiere mit Futter. Mehr als eine Million Flüchtlinge sind in ihre Dörfer zurückgekehrt. Auch dort wäre eine medizinische Betreuung notwendig.

Projekt Aktion gegen Aussterben einer Elefantenart in Vietnam
Problem:
Durch Ausbreitung der Zivilisation werden die wenigen noch freien Elefantengruppen in Vietnam (man spricht von etwas mehr als 100 Exemplaren) immer kleiner und zudem von Inzucht bedroht.

Vorgehen:
Wollte man diese Unterart des asiatischen Elefanten (etwas kleiner als der indische Elefant) retten, musste man einige Gruppen zusammenführen und eine bestimmte Mindestzahl von Tieren in einem geschützten Park ansiedeln. Animal Trust hat sich mit einem Beitrag an „Fauna und Flora International“, die dieses Projekt betreut, finanziell an der Umsiedlungs-Aktion einer Herde von sechs Elefanten beteiligt.

Projekt von Hungertod bedrohte Viehherden in der Mongolei
Problem:
Nach einem extrem langen, kalten Winter waren in der Mongolei ganze Vieherden vom Hungertod  und damit die Bevölkerung mit dem Verlust ihrer Lebensgrundlage bedroht.

Vorgehen (zusammen mit dem Schweizer Tierschutz und der UNO):
Durch sofortige Überweisung eines grösseren Betrages konnte JCS International beauftragt werden, den betroffenen Hirten in der Provinz Gobi-Sumber Tierfutter zu verteilen. Diese Hilfe hat beigetragen, dass der Verlust von Tieren in dieser Region auf ca. 10% der insgesamt über 400'000 Nutztieren beschränkt werden konnte. Zum Vergleich: in der Provinz Askhanggai konnte das Tierfutter erst im Mai verteilt werden, wodurch 35% der Tiere verendeten. Mit Projektkoordinator Mark Rissi wurde vereinbart, die Hirten der Provinz Gobi-Sumber  präventiv mit Futterreserven für den folgenden Winter zu versorgen.

Projekt Stopp. EU-Schlachttiertransporte durch die Schweiz
Im September 2007 lancierte ANIMAL TRUST erfolgreich eine Standesinitiative des Kantons Zürich: Stopp EU-Schlachttiertransporte durch die Schweiz: NEIN ! Es schlossen sich der Zürcher Tierschutz, Pro Tier, der Schweizer Tierschutz und der Tierschutzbund an. 




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